Kinder Unfallversicherung mit Progression

Kinder Unfallversicherung Progression
Kinder Unfallversicherung mit Progression – Höhere Leistungen

In der Kinder Unfallversicherung werden unterschieden: die lineare Unfallversicherung einerseits und die progressive Unfallversicherung andererseits.

Beide Varianten der Kinder Unfallversicherungen haben gemein, dass im Versicherungsfall eine Summe ausgezahlt wird, die sich abhÀngig vom Grad der InvaliditÀt des Versicherungsnehmers gestaltet.

FĂ€llt die Wahl auf die lineare Variante, so bemisst sich die Versicherungssumme konstant am festgestellten InvaliditĂ€tsgrad. Die Schwere der bleibenden UnfallschĂ€den ist hierfĂŒr nicht relevant. Dieser Schutz erfĂŒllt meist seinen Zweck, da die InvaliditĂ€t nur in AusnahmefĂ€llen einen Grad von 25 Prozent ĂŒbersteigt.

Tritt allerdings eine folgenschwere BeeintrÀchtigung der Gesundheit des Kindes auf und ist der InvaliditÀtsgrad entsprechend höher, so wird die Deckungssumme nicht ausreichen, um die anfallenden finanziellen Kosten abzudecken. Ein solcher finanzieller Engpass kann mithilfe einer progressiven Unfallversicherung vermieden werden.

Allerdings muss der Versicherungsnehmer hierbei mit höheren BeitrÀgen rechnen. Die verschiedenen Tarife mit Progression bieten die Möglichkeit einer individuell angepassten Kinderunfallversicherung. Ist jemand beispielsweise aufgrund einer gefÀhrlichen Sportart höheren Risiken ausgesetzt, eignet sich eine Unfallversicherung mit Progression weitaus mehr als eine lineare Unfallversicherung.

Bei der linearen Unfallversicherung werden sÀmtliche InvaliditÀtsgrade auf einem proportional steigenden Niveau bedacht. Jedem InvaliditÀtsgrad ist also eine konkrete Versicherungssumme zugedacht, unabhÀngig davon, wie hoch der finanzielle Schaden des Versicherungsnehmers tatsÀchlich ist.

Je nach Grad der InvaliditÀt variiert die Versicherungsleistung der Kinderunfallversicherung

Bei der Kinderunfallversicherung mit Progression hingegen wird jeder Grad an InvaliditĂ€t gesondert berĂŒcksichtigt. Im Falle eines schweren Unfalls erhĂ€lt der Versicherungsnehmer dementsprechend eine höhere Deckungssumme. Ab einem InvaliditĂ€tsgrad von bspw. 25 Prozent orientiert sich die progressive Unfallversicherung an einem allmĂ€hlichen Anstieg der Leistungen.

De facto steigen die Leistungen mit einem steigenden InvaliditĂ€tsgrad ĂŒberproportional an. FĂ€llt also die Entscheidung auf eine Unfallversicherung mit Progression, ist eine höhere Versicherungsleistung ab einem Grad an InvaliditĂ€t von 25% die Regel. FĂŒr die konkrete Höhe ist die vertraglich festgelegte Unfall Progression ausschlaggebend. Diese lĂ€sst sich individuell vereinbaren.

Wird beispielsweise eine Progression von 500% festgelegt, wird dem Versicherungsnehmer bei einem InvaliditĂ€tsgrad von 100% die fĂŒnffache Versicherungssumme ausgeschĂŒttet. Zumal die VersicherungsprĂ€mien, die fĂŒr eine lineare Unfallversicherung anfallen, vergleichsweise gering sind, sollte man abwĂ€gen, ob eine Unfallversicherung mit Progression Sinn macht.

Immerhin kommt es nicht immer vor, dass die InvaliditĂ€t tatsĂ€chlich ĂŒber einen Prozentsatz von 25% hinausgeht. Am Ende sollte diejenige Unfallversicherung gewĂ€hlt werden, die einerseits im Falle eines Unfalls grĂ¶ĂŸtmöglichen finanziellen Schutz gewĂ€hrleistet, andererseits aber auch das verfĂŒgbare Budget fĂŒr die anfallenden Beitragszahlungen nicht sprengt.

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